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Entwicklung Linux 1986 programmierte Linus (Benedict) Torvalds einen eigenen Treiber für seinen Floppy-Controller. Dabei setzte er sich intensiv mit hardwarenaher Programmierung auseinander und lernte so seinen Sinclair Computer mit Q-DOS besser kennen. Zusätzlich erstellte er seine eigenen Programmier-Tools. Als 1991 die 386-Intel PCs modern wurden, schaffte er sich ebenfalls ein solches Gerät an um sich mit der Programmierung von 386 CPUs auseinander zusetzen. Als Betriebssystem wurde das Unix-verwandte MINIX eingesetzt, Unix kannte er bereits 1990 aus seiner Universität. Minix wurde von Andrew Tannenbaum als Lehrsystem entwickelt und kam besonders an Universitäten zum Einsatz. Das von A. Tannenbaum verfasste Buch "Operating Systems: Design and Implementation" handelt von Konzepten und Minix, das zu seiner Lieblingslektüre wurde. Der Quellcode von Minix ist offen, jegliche Modifikationen daran aber den Lizenzbedingungen unterworfen.
Weil er das mitgelieferte Terminal-Emulatorprogramm in Minix nicht akzeptabel fand, begann er sein Projekt um einen eigenen, besseren Terminal Emulator mit mehr Funktionen auf Hardwareebene zu programmieren. Dazu erstellte er u.a. in Assembler Treiber für den Datenträgerzugriff und das Dateisystem. Mit diesen wurde es möglich mit dem Programm Uploads und Downloads aus dem Internet vorzunehmen. Im Laufe der Entwicklung mehrten sich die Funktionen des Terminal-Programm und er musste die Entscheidung treffen, aus dem Programm ein eigenständiges Betriebssystem zu programmieren. Sein von Minix abgewandeltes Betriebssystem wurde vom Kernel aus vollkommen neu programmiert, für ihn sinnvolle Konzepte aus Minix wurden übernommen. Nach langen Programmierabenden war es soweit. Am 17. September 1991 wurde Freax in der Version 0.01 fertiggestellt, als Entwicklungsumgebung kam noch das MINIX für 386er zum Einsatz. Darin enthalten war bereits die GNU Shell bash und der GNU C-Compiler gcc von Richard Stallman, die zu den Standard Programmen für das inzwischen in Linux umgenannte Betriebssystem zählen. Weil Linux vor allem aus dem GNU Software Pool profitiert, wird es allgemein GNU/Linux genannt.
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